Serienende Band of Brothers – Spoiler-Warnung!

Qualitativ hochwertige historische Filme bedürfen einer sorgfältigen Recherche, die ein hohes Maß an Richtigkeit erfordert. Band of Brothers ist eine aufwendig aufgearbeitete Serie, die über die Easy Company der US-Streitkräfte über den Zeitraum von 1942 bis 1945 berichtet. Von der Grundausbildung bis hin zum Ende des Krieges verfolgt der Zuschauer das Geschehen in zehn Episoden. Parallel zum Geschehen kommentieren Kriegsveteranen der Easy Company die einzelnen Episoden. Die Serie verdeutlicht das Leid der Soldaten und Bevölkerung. Dabei lässt es den Zuschauer in Spannung und Emotionen versinken.
Achtung Spoiler! Dieser Text verrät dir das Ende der Serie und kann dir eventuell den Spaß an der Serie nehmen, wenn du noch nicht alle Folgen gesehen hast.

Band of Brothers

Im Sommer 1945 gelangt die Easy Company in den Süden Deutschlands. Sie postieren sich in der bayerischen Stadt Berchtesgaden, die man einst als Wahrzeichen für die Anwesenheit ranghoher Deutscher des dritten Reiches hätte betrachten können. Dort stoßen die Männer auf die letzten Fronten der Waffen-SS, die es zu besiegen gilt. Ziel ist der Adlerhorst. Dabei ist es wichtig Punkte zu sammeln, so viele wie möglich. Denn nur denjenigen, die über genügend Punkte verfügen, ist es gestattet die Heimreise anzutreten. Die restlichen Mitglieder der Easy Company werden nach Österreich geschickt, um dort zu erfahren, dass sie weiter nach Okinawa in den Kampf ziehen sollen. Doch die Männer bleiben bis zum Ende des Krieges mit Japan in Österreich im Zell am See stationiert.

Major Winters strebt eine Verlegung in eine Einheit an, die in die USA gebracht werden soll, doch der Antrag darauf wird abgelehnt. Daraufhin nimmt er das Angebot von Nixon, in seinem Familienunternehmen arbeiten zu können, an. Einer der Männer der Easy Company hat jedoch genügend Punkte gesammelt um die Heimreise antreten zu dürfen, doch treibt es ihn bei seiner Einheit zu bleiben. So beschließt er weiterhin als Kommandant der Einheit zu fungieren.
Eine herausragende Serie, die vieles in sich vereint. Es ist interessant zuzusehen und dem nächsten Manöver, das die Einheit absolviert, die volle Aufmerksamkeit zu würdigen. Der Zuschauer verfolgt die Einheit von klein auf, wie ein sanftes Baby, dass sich zu einem Mann mit gestählten Muskeln entwickelt. Momente in denen man mit den Tränen kämpft, mit Fassungslosigkeit und Unverständnis vor dem Fernseher sitzt oder nur Wut verspürt, vereint die Serie in sich. Ihre Vielseitigkeit bringt die Grausamkeit des Krieges in die Wohnzimmer der Menschen, doch klärt es sie auf. Eine vielfach Ausgezeichnete Serie, die mit 19 Emmys nominiert wurde. Zu recht.

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