Serienende Dr. House – So war das Ende

Nach acht Staffeln und Ganzen 177 Episoden war es 2012 aus für Dr. House. Die kostspielige Produktion und die einhergehenden Probleme der Finanzierung machten es den Machern nicht leicht und umso schwerer war, das Ende von Gregory einfach hinnehmen zu müssen.
Achtung Spoiler! Dieser Text verrät dir das Ende der Serie und kann dir eventuell den Spaß an der Serie nehmen, wenn du noch nicht alle Folgen gesehen hast.

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Das Ende von House in der Serie kam so plötzlich, wie die Entscheidung diese Abzusetzen selbst. Mit dem Titel „Everybody Dies“ kam dem Zuschauer bereits ein schauriger Gedanke in den Hinterkopf, den man sicherlich nicht für wahr haben wollte. Die finale Folge beginnt damit, dass House sich in einem brennenden Haus wiederfindet und weil dies nicht schon genug ist, ist er zu dem Zeitpunkt noch auf einem Heroin Trip. House sieht nur noch eine Möglichkeit nicht ins Gefängnis zu müssen und die Freiheit wirklich ausleben zu können. Er möchte die letzten fünf Monate mit seinem am Krebs erkrankten besten Freund „Wilson“ verbringen und täuscht hierfür seinen eigenen Tod in den Flammen vor. Eine überraschende SMS von ihm an Wilson während der Beerdigung gibt Wilson den Anhaltspunkt, dass House nicht Tod ist, sondern noch lebt. Um sich selbst davon zu überzeugen, begibt sich Wilson zu House Haus und trifft diesen dort. Unser Doktor macht ihm klar, dass er die letzten Monate mit ihm verbringen und vor dem Abgang ein letztes Mal die guten Züge des Lebens auskosten möchte. Wilson willigt ein und so fahren beide auf Motorrädern davon. Wilson allerdings möchte House noch etwas sagen. Diese kurze Unterhaltung, wird die letzte sein, die die Zuschauer zu Ohren bekommen: „Wenn der Krebs wirklich anfängt schlimm zu werden…“, House unterbricht: „Krebs ist langweilig“, und fährt mit einem Grinsen im Gesicht davon.

Die Serie erhielt im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen, wie den „People´s Choice Award“, „Golden Kamera“ oder die „Emmy Awards“ und man könnte sagen, dass Dr. House dies auch wirklich verdient hat. Mit seiner zynischen und egoistischen Art hat er die Serie zu etwas ganz besonderem gemacht. Anfangs im Jahr 2004 haben die Macher einen so großen Erfolg der Serie eigentlich gar nicht erwartet. So Produzent David Shore: „Die Entscheidung, die Serie enden zu lassen, tut weh.“ Er sei stolz auf die Serie, deren Erfolg man in den Anfängen 2004 niemals erwartet hatte.“ Aber: „Man wolle einen Schlussstrich ziehen, „so lange noch etwas Hoffnung und Mystik in der Luft” liege.

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House machte es seinen Mitmenschen nicht immer leicht, aber sicher interessant für die Zuschauer. Eine Serie, die einen reizt und mitreißt und sicherlich nicht nur einmal geschaut werden kann.

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